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Erweiterte Messinfrastruktur und automatische Zählerablesung

Nach Angaben des US-Energieministeriums ist Advanced Metering Infrastructure (AMI) ein integriertes System aus Geräten, Kommunikations- und Informationsmanagementsystemen für Versorgungsunternehmen, um Daten zum Wasserverbrauch ihrer Kunden in Echtzeit aus der Ferne zu erfassen. AMI nutzt funkbasierte Technologie zum Auslesen von Wasserzählern, wodurch eine manuelle Zählerablesung überflüssig wird.
Nach Angaben der US-Umweltschutzbehörde besteht AMI aus vier Hauptkomponenten: Messgeräten, Meter Interface Unit (MIU), anderen Sensoren und Fernbedienungsvariablen.
Das Messgerät misst den Durchfluss der Kundenverbindung, und dann empfängt die MIU ein fest verdrahtetes Signal vom Messgerät, wandelt dieses Signal in einen Durchflusswert um, speichert den Durchflusswert und überträgt die Daten dann drahtlos an das Informationsverwaltungssystem. Das Instrument ist normalerweise ein mechanisches Instrument oder ein Festkörperinstrument.
Diese Messgeräte werden normalerweise in Kombination mit anderen Arten von Sensoren verwendet, darunter: Druckwächter; Temperatursensoren; akustische Sensoren; und Wasserqualitätsmonitore. Die Daten werden an das Informationsmanagementsystem übermittelt und können manchmal in das SCADA-System des Versorgungsunternehmens integriert werden.
Das ferngesteuerte Ventil ermöglicht es dem Versorgungsunternehmen, die Wasserversorgung am Kundenanschluss über das Informationsmanagementsystem zu schließen oder zu öffnen.
Intelligente Zähler übermitteln die Messwerte an Versorgungsunternehmen zur Verarbeitung, Analyse und Kommunikation mit Kunden zur Abrechnung, Energierückmeldung und zeitbasierten Tarifen.
Intelligente Messgeräte können auch Fernverbindung/-trennung, Manipulationserkennung, Stromausfallüberwachung, Spannungsüberwachung und bidirektionale Leistungsmessung ermöglichen.
Ultraschall-Durchflussmesser nutzen Ultraschalltechnologie, um die Geschwindigkeit der durch die Rohrleitung fließenden Flüssigkeit zu messen. Die Übertragungszeittechnologie misst die Zeitdifferenz zwischen den stromaufwärts und stromabwärts gesendeten Signalen, und der Sender verarbeitet das Signal der übertragenen Schallwellenfrequenz, das von Blasen oder Partikeln reflektiert wird, um die Durchflussrate zu bestimmen.
Laut EPA ist AMI auch eine Überwachungskomponente, da es Daten und Warnungen generiert, die auf eine Kontamination oder Manipulation des Systems hinweisen können. Darüber hinaus können die über das Messgerät erfassten Daten auch an Endbenutzer oder Kunden weitergegeben werden, sodass diese ein tieferes Verständnis des Wasserverbrauchs erhalten. Mit diesen Datenpunkten können Versorgungsunternehmen auch Informationen zum Wassersparen verbessern und zeigen, wie Kunden im Hinblick auf den Wasserverbrauch im Vergleich zu ihren Nachbarn abschneiden.
AMI kann Versorgungsunternehmen in Echtzeit benachrichtigen, um Kunden über Anschluss- und Zählermanipulationen am Rückfluss zu informieren, die auf eine versehentliche oder absichtliche Einleitung von Verunreinigungen in das Wasserverteilungssystem hinweisen können.
Zu den Vorteilen einer fortschrittlichen Messinfrastruktur gehören: verbesserter Versorgungsbetrieb; verbesserte Wassereinsparung; Leckerkennung; und verbesserte Sicherheit und Belastbarkeit.
Die AMI-Lösung ist skalierbar, sodass Versorgungsunternehmen das System je nach Budget und Bedarf schrittweise implementieren können. AMI automatisiert den Zählerablese-, Abrechnungs- und Datenerfassungsprozess vollständig und macht es so zu einer nachhaltigen, langfristigen Lösung für Versorgungsunternehmen.
Nach Angaben des Ministeriums für Energieeffizienz hat das AMI-Projekt mehrere Phasen durchlaufen: vorläufige Exploration; Machbarkeitsstudie; Beschaffung und Vertragsverhandlung; Installation; Betrieb und Wartung; und Geschäftsprozesstransformation.
Obwohl AMI-Systeme hocheffizient sind, sind sie in der Regel teuer, aber sie sind unerlässlich, um nicht gewinnbringende Wasserverluste zu verhindern und die Wasserressourcen zu schützen.
Die Technologie der automatischen Zählerablesung (AMR) ermöglicht eine genaue und zeitnahe Zählerablesung. Dies wird durch die Installation eines funkbasierten Zählermoduls namens ERT-Modul auf einem neuen oder vorhandenen Wasserzähler erreicht. Die Messwerte werden von Zählerablesern mithilfe von tragbaren oder fahrzeugmontierten Funkgeräten oder Festnetzsystemen erfasst.
Das AMR-System bedeutet, dass Zählerableser nicht mehr das Haus des Kunden betreten müssen. AMR wird jedoch schnell durch Energieversorger mit AMI ersetzt, da AMI eine höhere Systemzuverlässigkeit und künftige Betriebseffizienz bietet. Im Vergleich zu AMR ermöglicht AMI aufgrund der Effizienz eine Reduzierung des Arbeitsaufwands, sodass Versorgungsunternehmen ihre Aufmerksamkeit auf andere Dinge richten können.


Zeitpunkt der Veröffentlichung: 2021-09-13 00:00:00
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