In unserer ständig vernetzten und kommunizierten Welt ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nach intelligenten Zählern steigt. Intelligente Zähler nutzen, wie der Name schon sagt, intelligente Technologie, um zu messen und aufzuzeichnen, wie viel Strom ein Haushalt oder ein Unternehmen verbraucht. Doch wie funktioniert diese Technologie? Stellen diese Geräte ein Risiko für unsere Gesundheit oder Sicherheit dar? Sollten Menschen sie in ihren Häusern installieren?
Ein herkömmlicher Stromzähler kann nur die Strommenge erfassen, die seit der letzten Ablesung des Zählers durch ihn geflossen ist. Im Gegensatz dazu bieten intelligente Zähler zwei wichtige Dienste: Zum einen ermöglichen sie es Ihnen, Ihren Energieverbrauch detaillierter als zuvor zu verfolgen (insbesondere wann und wie viel Strom Ihr Standort verbraucht), zum anderen stellen sie Stromverteilungsunternehmen eine Reihe von Informationen zur Verfügung, die ihnen bei der Verwaltung des Verteilungsnetzes helfen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zählern können intelligente Zähler Informationen aus der Ferne senden, sodass niemand zu Ihnen nach Hause gehen muss, um Ihren Zähler manuell abzulesen.
Obwohl jede neue Technologie sicherlich Vor- und Nachteile hat, sind die Vorteile der Installation eines Smart Meters sehr überzeugend. Obwohl intelligente Zähler allein Ihre Energiekosten nicht senken können, kann Ihnen der Zugriff auf mehr Echtzeitdaten dabei helfen, Ihre Verbrauchsgewohnheiten besser zu kontrollieren. Intelligente Zähler können Folgendes tun: Durch die Aufzeichnung und Überwachung all dieser Familienaktivitäten machen sich manche Menschen Sorgen darüber, wer auf diese persönlichen Daten zugreifen kann, sei es durch böse Methoden oder durch Informationsaustauschtransaktionen mit Dritten. Obwohl dies aufgrund vorbeugender Schutzmaßnahmen äußerst unwahrscheinlich ist, sind Datenschutz- und Sicherheitsverletzungen nicht ausgeschlossen.
Darüber hinaus werden Smart Meter nach IEC/EN-Standards (Messnorm) hergestellt und installiert. Alle intelligenten Zähler müssen die vom nationalen Energieministerium festgelegten Grenzwerte für die elektromagnetische Belastung einhalten. Diese Geräte selbst nutzen Hochfrequenz- (RF)/Power Line Carrier (PLC)/GPRS-Signale, um Informationen über den Stromverbrauch über drahtlose Netzwerke zu übertragen.
Einige Tests haben gezeigt, dass Leistungsregler (z. B. Dimmer) die genaue Aufzeichnung intelligenter Messgeräte verhindern können. Im Allgemeinen scheinen intelligente Zähler jedoch genauso genau zu sein wie herkömmliche Zähler, da sie nicht durch menschliches Versagen oder Zugänglichkeitsprobleme beeinträchtigt werden. Vor der Einführung intelligenter Zähler war eine ungenaue oder „geschätzte“ Abrechnung an der Tagesordnung, da Zählerableser Schwierigkeiten hatten, auf Attribute zuzugreifen.
Derzeit haben verschiedene Bundesstaaten und Energieversorger weltweit unterschiedliche Richtlinien für die Installation intelligenter Zähler. Einige Unternehmen ersetzen traditionelle Modelle durch neue „intelligente“ Modelle, andere konzentrieren sich jedoch nur auf die Aktualisierung alter Modelle, wenn dies erforderlich ist.
Es wird empfohlen, dass Sie sich an die Landesregierung oder den Energieversorger wenden, um die genauesten und aktuellsten lokalen Informationen zu erhalten.
Ihr Energieversorger liefert Ihnen möglicherweise Produkte, die einen Smart Meter erfordern. Wenn Ihr aktueller Zähler ausfällt oder seine Nutzungsdauer endet und ersetzt werden muss, erhalten Sie ebenfalls einen Smart Meter.
Im Allgemeinen könnten intelligente Zähler für Familien Geld sparen, die ihren Verbrauch überwachen und ihre Verbrauchsgewohnheiten entsprechend anpassen möchten. Sie sind wohl genauer als herkömmliche Messgeräte und Sie müssen sich keine Gedanken über „geschätzte“ Messwerte machen. Unser Standpunkt ist: Ja, die Vorteile intelligenter Zähler überwiegen die kleinen Risiken, die mit Datenschutz und Sicherheit verbunden sind. Denken Sie daran, dass intelligente Zähler nur dann Energie sparen können, wenn Sie energiebewusst sind. Überwachen Sie daher bitte Ihren Verbrauch und stellen Sie auf Energiesparen um!
Zeitpunkt der Veröffentlichung: 2021-09-17 00:00:00
